Klettern in den Pyrenäen

Klettern in den Pyrenäen hat eine lange Tradition. Genau wie in den Alpen wurden viele Wände schon sehr früh erschlossen, teilweise mit extremen Hakeneinsatz, ähnlich der alten Routen an den Drei Zinnen. Mittlerweile sind viele davon frei geklettert und es sind noch mehr Neutouren dazu gekommen. Oft nach sehr strengen Freikletterregeln. Überhaupt wird die Freikletterethik hier sehr streng ausgelegt und das Niveau ist dementsprechend hoch. wahrscheinlich auch deshalb, weil es nirgends sonst in Europa ein solches Felspotenzial auf engstem Raum gibt.

Dem Pyrenäenhauptkamm südlich vorgelagert sind die Kilometer langen Kalkriegel der Vorpyrenäen, die allesamt mit hohen Südwänden aufwarten. Unterbrochen werden diese Riegel nur von einigen wenigen Schluchten, die das Entwässern der Pyrenäen nach Süden ermöglichen.  Die markanteste Schlucht ist der Congost de Montrebei, die nur zu Fuß oder per Boot begehbar ist. Diese Schluchten ermöglichen mit ihren Ost – bzw. Westwänden ein Klettern auch in der wärmeren Jahreszeit.

Von exzellentem Kalk in den „Collegats“, in „Terradets“, „Vilanova de Meija“, „Oliana“, „St. Linya“ und „Camarasa“ über  den Konglomerat von „El Cine“ bis zu Granit an den Wänden von  „Cavallers“ ist hier alles anzutreffen und seit dem Erscheinen des Auswahlführers „Lleida Climbs“ ist die Gegend in der Kletterszene ein feststehender Begriff. Wer die Übersichtskarte dieses Führers betrachtet, stellt fest, dass fast genau im Zentrum verkehrsgünstig die Casa Cazador liegt. Sowohl die vielen Klettergebiete des Führers, als auch so bekannte Spots wie „Rodellar“ in Aragon sind von hier Tagesziele. Auch Liebhaber von Mehrseillängenrouten, plaisiermäßig oder auch traditionell abgesichert, finden ein weites Betätigungsfeld. Hervorzuheben sind hier die bis zu 400 Meter hohen Wände von Montrebei mit über 50 Routen – Abenteuer pur!

Die besten Klettermonate sind von September bis Anfang Dezember mit sehr stabilem Wetter und das Frühjahr von März bis Mai. Während der Sommermonate ist das Klettern auch möglich, allerdings nur in den Schattenseiten und nicht über Mittag empfehlenswert.
In der Casa Cazador findest Du sämtliche Kletterführer der Umgebung mit unseren Empfehlungen.

Für diejenigen, die auf die Betreuung eines staatlich geprüften Bergführers nicht verzichten wollen bietet die Kletterschule Frankenjura Kletterkurse- und Reisen an.  http://www.kletterschule-frankenjura.de

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